Banana-Bread

Healthy Banana Bread

Ich war schon immer ein Fan von einfachen Obstkuchen. Torten, die nur aus Sahne, nochmals Sahne und trockenen Biskuit Böden bestehen, schrecken mich nicht nur ab, sondern schmecken meistens fad und langweilig. Da ist ein saftiger Apfelkuchen doch viel ehrlicher. Und saftig werden Kuchen besonders gut durch Früchte. Auf meiner Suche nach einem Rezept für ein gesundes Banana Bread war ich aufgrund der riesigen Auswahl leicht überfordert. Nachdem der erste Versuch in die Hose gegangen ist, habe ich also meine eigene Kreation erschaffen: mit Äpfeln und Walnüssen, vegan, supersaftig und superlecker.


Rezept:

Zutaten:

 

  • 1 EL geschrotete Leinsamen + 3 EL Wasser
  • 75 ml Kokosöl
  • 60 gr Agavendicksaft o. Ahornsirup
  • 70 gr pflanzl. Milch
  • 2 reife Bananen
  • 125 gr Apfel
  • 1 TL Zitronensaft
  • 200 gr Weizenkörner (oder normales Mehl)
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 100 gr Walnüsse geröstet

Anleitung:

- den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

- die Leinsamen im Wasser quellen lassen

- die Weizenkörner im Mixer malen (sonst kann auch normales Mehl genommen werden)

- Mehl, Backpulver, Vanille, Zimt und Salz mischen

- die Walnüsse in einer Pfanne bei niedriger Temperatur rösten, dann klein hacken

- das Kokosöl in der Mikrowelle schmelzen

- den Apfel reiben und mit Zitronensaft mischen

- die Bananen grob mit einer Gabel zerdrücken

- Leinsamen, Öl, Agavendicksaft und Milch glatt rühren

- Banane und Apfel unterrühren

- das Mehl kurz unterheben (rührt man den Teig zu lang wird er fest und geht nicht auf)

- 85 gr Walnüsse kurz unterheben

- in eine Kastenform füllen mit Apfelspalten und den restlichen Walnüssen verzieren

- 50 Minuten backen

- Stäbchenprobe machen

Tipp: wer es süßer mag, kann einfach etwas mehr Agavendicksaft nehmen

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Walnuss-Schokoladen Brownies

Sweet tooth

Schokolade und Nüsse vereint in mehr Schokolade zu einer kleinen Sünde, die einen kurze Zeit alle Sorgen vergessen lässt..

Das Geheimnis an Brownies? -zum einen die Nüsse. Diese sollten vorher geröstet werden. Dadurch entfalten sie ihre Aromen und schmecken intensiver.

Aber was noch viel wichtiger ist: die Schokolade. Mein absoluter zugegebenermaßen nicht ganz preiswerte Favorit ist die Schokolade von Original Beans. Hat man diese einmal gekostet, besteht Suchtgefahr. Kakao-Bohnen sind teuer; genauso ist es Kakaobutter. Deswegen streckt die Großindustrie ihre Produkte mit Zucker und Fremdfetten. Und damit nicht genug auch die Ernte der unausweichlichen Zutat für Schokolade muss möglichst billig sein. Die Folgen sind Kinderarbeit und Ausbeutung der Kleinbauern.

Original Beans ist das komplette Gegenteil. Vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zum Endprodukt setzt dieses Unternehmen voll und ganz auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Mit jeder Tafel, die man kauft, wird ein Baum gerettet, da Original Beans neue Kakaobäume pflanzt. Die Kleinbauern werden unterstützt und sechsfach so hoch wie herkömmlich bezahlt. Das geht deutlich über "fairtrade" hinaus. Die Schokolade ist frei von Fremdfetten, also lediglich aus der Bohne gemacht. Handelt es sich bei der Sorte um Milchschokolade, wird die Milch von kleinen Bauernhöfen aus der Schweiz bezogen. Als würde das nicht genügen, ist die Verpackung komplett biologisch abbaubar. Original Beans macht keine halben Sachen und das ist es auch, was ich extrem überzeugend finde. 


Rezept:

  • 1/2 TL Zimt
  • 30 gr Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 75 gr Mehl
  • 200 gr Zartbitterschokolade
  • 150 gr Walnüssen (oder Mandeln,Pecannüsse)
  • 150 ml pflanzliches Öl
  • 3 Eier
  • 150 gr Zucker
  • 1 Prise Salz

 

Zubereitung:

-Ofen auf Ober-/Unterhitze 180 Grad vorheizen, rechteckige Auflaufform einfetten

-Backpulver, Mehl, Zimt, Kakaopulver mischen

-75 gr Schokolade und 100 gr Nüsse hacken

-restliche Schokolade im Wasserbad schmelzen, vom Herd nehmen und das Öl unterrühren

-Eier, Zucker, Salz cremig rühren (5min)

-erst die abgekühlte Schoko-Öl-Mischung, dann die Mehlmischung nach und nach unterrühren

-zum Schluss die gehackte Schokolade und die Nüsse unterheben

-das Ganze in die gefettete Form füllen und die restlichen Nüsse drüber geben

-25-30 min backen- umso früher man die Brownies rausnimmt, umso klitschiger sind sie von innen

 

 

Blueberry Crumble

Veganer Kuchen

Ich habe bereits ein paar Rezepte für vegane Kuchen ausprobiert. Die meisten bestanden jedoch nur aus Nüssen und Trockenfrüchten. Da war bereits ein winziges Stück so sättigend als hätte man den ganzen Kuchen verdrückt. Die Variante hat mich also nicht wirklich überzeugt. Zudem ich meinen Kuchen nicht aus dem Eisfach sondern aus einem heißen Ofen holen will, sodass der Duft das ganze Haus erfüllt. 

Ich bin ein totaler Fan von Apple Crumble: leicht säuerliche Äpfel mit süßen, knusprigen Streuseln bedeckt- ein Gedicht. Die vegane Variante ist ziemlich einfach, da man für einen Crumble kein Ei braucht, sondern nur Fett. Da eignet sich Kokosöl hervorragend und erzeugt eine weiche, nussige Note. Bei dem Rezept kann mit den Früchten variiert werden. Äpfel oder Birnen sollten vorher in dünne Scheiben geschnitten werden. Probiert es einfach aus.


Rezept

Zutaten:

  • 300 gr Blaubeeren
  • 1 TL Ahornsirup
  • 120 gr Mandelmehl (kleingeschrotete Mandeln)
  • 75 gr Haferflocken
  • 90 gr Ahornsirup
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 5 EL Kokosöl
  • 2 EL Walnüsse

Anleitung:

- Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

-Die Blaubeeren mit dem TL Ahornsirup mischen und zur Seite stellen

- Alle restlichen Zutaten (außer Kokosöl und Walnüsse) mischen

- Das Öl schmelzen und mit den Fingern in den Teig einarbeiten, sodass die typischen Crumble entstehen, den Teig nicht kneten!

- 1/2 Tasse vom Teig zur Seite stellen

- Den Teig auf dem Boden einer gefetteten Springform verteilen und andrücken

- Die Blaubeeren darauf verteilen und die restlichen Crumble und die Wallnüsse  darüber streuen

- 40 min backen

- Am Ende mit etwas Kokosblütenzucker bestreuen 

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Die kleine Sünde

Peanut-Butter Kisses

Auf diese kleine Sünde bin ich bereits vor einiger Zeit gestoßen: süß-knusprig, abgerundet durch herbe Schokolade und einem Hauch Meersalz. Bei uns überleben sie keine zwei Tage. 


Rezept

Zutaten:

  • 320 gr crunchy Erdnussbutter
  • 100 gr Kokosöl
  • 100 gr Cornflakes
  • 80 gr Zucker
  • 200 gr 70-80 % Schokolade (am besten ohne Fremdfette)
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 Prise Meersalz

Anleitung:

- das Kokosöl schmelzen und mit der Erdnussbutter, den Cornflakes und dem Zucker vermischen

- alles in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben und 1h kaltstellen

- die Schokolade mit dem Löffel Kokosöl im Wasserbad schmelzen und auf die gekühlte Erdnussmasse geben

- mit Salz bestreuen

- das Ganze 6h kaltstellen

- in Riegel oder Vierecke schneiden und im Kühlschrank aufbewahren

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Ein Tag auf dem Bauernhof Claßen

Eine ganz besondere Weihnachtsgans

Woher kommt die Weihnachtsgans?

Für einige ist es vielleicht noch etwas früh über so etwas nachzudenken. Es ist schließlich erst Ende August. Doch die Weihnachtsgänse werden bereits jetzt fleißig gefüttert, damit zu Weihnachten ein ordentlicher Braten auf dem Festtisch landet. Dazu gibt es Rotkohl, Knödel oder Kartoffeln und eine deftige Bratensauce. Wer denkt da noch darüber nach, wo und wie die Gänse gezüchtet werden?

Zugegeben, ich habe mir darüber keine sonderlich großen Gedanken gemacht. Schlichtweg bin ich davon ausgegangen, dass Massentierhaltung bei uns ein Tabu ist. Aber über die wirkliche Herkunft war ich mir nicht im Klarem. Umso beeindruckender war es den Betrieb zu besuchen, aus dem wir seid über zehn Jahren bereits unsere Weihnachtsgänse für Laden und Restaurant beziehen. Hat man die Haltung und Aufzucht der Tiere mit eigenen Augen gesehen, bekommt man eine weit größere Ahnung von dem Aufwand und der Kosten, die ein Hof betreiben muss, um artgerecht Tiere zu halten. Erst dann kann man den Preis nachvollziehen und vor allem die Qualität wertschätzen.

 

Bauer Claßens Gänse

Begonnen hat alles mit einem Hobby. Als Herr Claßen anfing Gänse zu halten, verdiente er sein Geld durch den Maschinenbau. Doch die Vögel wurden zur Leidenschaft und somit entwickelte sich 1991 in der kleinen Gemeinde Bakum im Oldenburger Münsterland eine Gänsefarm.

Auf 16 Hektar Land tummeln sie sich im schützenden Maisfeld und knabbern die Pflanzen bis auf die Stumpen ab. Am Ende des Jahres, so Herr Claßen, sei von dem Süßgras nichts mehr übrig. 

Also hieß es für uns Schutzanzüge an und ab ins Labyrinth Gänse suchen.

Vom Mais allein werden die Gänse jedoch nicht satt und bekommen bei schlechtem Wetter nicht genügend Schutz. Dieser wird durch die Ställe geboten, welche durchgehend offen sind und durch die Bepflanzung der Dächer ein besonderes Klima im Inneren erzeugen. In der Tat war die Luft angenehm frisch, fern jeglicher Anzeichen, das hier ein paar hundert Gänse hausen.

Das Futter baut Bauer Claßen selbst an. Es ist frei von Antibiotika und Zusatzstoffen. Stattdessen wird Hopfen ergänzt, da dieser desinfizierend und beruhigend auf die Tiere wirkt.

Durch den engen Kontakt von klein auf sind die Gänse auf die Stimme von Herrn Claßen geprägt. Was dazu führte, dass bei unserem Rundgang alle auf einmal in den Stall gewatschelt kamen. 

Da die Tiere genügend Zeit zum Auswachsen bekommen, sind sie zum Ende hin in der Lage zu fliegen. Ob die Zugvögel vor Wintereinbruch wegfliegen?- Warum sollten sie?

Selten habe ich so entspannte und zufriedene Tiere gesehen.

Von Anfang bis Ende: Auch die Zucht geschieht auf dem Hof in ebenso offenen Stallungen umgeben vom Mais. 

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Die Buddha-Bowl

mix and match

Eigentlich ist das Prinzip ziemlich einfach. Man schnappt sich eine Schale und füllt sie mit diversem Gemüse gekocht oder roh, Hülsenfrüchten und Dips. Einfach das, worauf man grade am meisten Lust hat. Zum Beispiel wie diese Bowl gefüllt mit gebratenem Tofu, Hassleback Potatoes, und Brokkoli mit Karotten verfeinert durch einen Löffel Mandelmus. Das Ganze ist total lecker und unkompliziert.

Durch Instagram inspiriert bin ich auf die Hassleback Potatoes gestoßen. Sie werden in einem Abstand von ein paar Millimetern eingeritzt und im Ofen geröstet. Generell benutzt man dafür größere Kartoffeln. Wir hatten aber nur noch ziemlich Kleine zuhause. Dadurch war die Vorbereitung etwas aufwendiger, das Resultat jedoch noch krosser als jede Ofenkartoffel, die ich bisher ausprobiert habe! Lasst euch also nicht von der Länge der Anleitung (s.u.) abschrecken. Die Zubereitung ist alles andere als kompliziert.


Rezept

2 Portionen

Zutaten:

  • 8 sehr kleine Kartoffeln o. 4 große mit Schale
  • 3-4 Zweige Rosmarin
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Chili nach Belieben
  • 1/2 Brokkoli
  • 3-4 Möhren
  • 1  1/2 TL Mandelmus
  • 200 gr Rauchertofu

Anleitung:

- den Ofen auf 240 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

- die Blätter vom Rosmarin klein hacken, mit dem Olivenöl mischen und mit Salz, Pfeffer und Chili würzen

- von den gewaschenen Kartoffeln eine dünne Scheibe abschneiden, diese mit der Schale nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen 

- die Kartoffel nun umdrehen, sodass die abgeschnittene, glatte Seite nach unten zeigt 

- in 3-4 Millimetern Abstand die Kartoffel nun bis knapp zum Boden einschneiden, dann auf dem zuvor abgeschnittenen Stück platzieren,sodass sich die Kartoffel über die Wölbung auffächert (s.o.) -> richtig auffächern tut sie sich erst im Ofen

- mit den restlichen Kartoffeln auf diese Weise verfahren und sie anschließend mit der Hälfte der Olivenöl- Mischung einpinseln

- dabei darauf achten, dass das Olivenöl in die Rillen kommt

- im Ofen 50- 60 min backen, nach der Hälfte der Zeit mit dem restlichen Olivenöl einpinseln

-> die Backzeit variiert je nach Größe etwas

- in der Zeit den Brokkoli in Röschen zerteilen und die Möhren in Scheiben schneiden

- die Möhren im kochenden, gesalzenen Wasser 3 min garen, den Brokkoli dazu geben und beides 12 min garen

- den Tofu in Streifen schneiden und mit Olivenöl in der Pfanne knusprig braun braten

- beim Abgießen ein Teil vom Wasser aufbewahren, das Mandelmus dazu geben, mit Pfeffer und Salz würzen und kurz auf dem noch warmen Herd verrühren, bis eine Sauce entsteht, dann vom Herd nehmen und das Gemüse unterrühren

 

Conclusion of one week beeing vegan

more than a week?

Warum eigentlich vegan?

Ja, warum denn eigentlich? 

In Joghurt sind wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalzium, Eiweiß, und Milchsäurebakterien. Rind enthält eine Menge überlebenswichtiges Eisen. Warum auf diese Dinge verzichten?

Diät, Umweltbewusstsein, Unverträglichkeit oder einfach nur Trend, es gibt verschiedenste Gründe.  

Da die meisten Menschen zu viele tierische Fette wie z.B. Wurst, Käse, Mayonnaise oder Butter zu sich nehmen, ist es durchaus nachvollziehbar, dass diese durch den Veganismus abnehmen. Das Brötchen kann nicht mehr dick mit Remoulade bestrichen, die Pizza nicht mehr mit Käse überbacken werden. Auch Schokoriegel oder Chips fallen weg. Will man etwas Süßes essen, muss man es oft erst selbst zubereiten oder man greift auf Nüsse, Obst oder Trockenfrüchte zurück. Und das ist deutlich gesünder. Generell setzt man sich unabhängig vom Veganismus oft intensiver mit seiner Ernährung auseinander. 

Nicht nur das Töten und Quälen der Tiere (lange Transportwege, enge Käfige, etc.), sondern auch die Fütterung ist oft Grund der veganen Ernährung. Aufgrund des hohen Proteingehalts und der günstigen Produktion ist Soja die beliebteste Futterquelle in der Viehzucht. Rund 80% wird aus anderen Ländern wie z.B. Brasilien importiert. Für die zunehmende Nachfrage werden ganze Regenwälder für Sojaplantagen abgeholzt. Für die Rodung, den Anbau und den Import wird unglaublich viel Energie verbraucht. In puncto Eier- und Milchproduktion sterben für die Zucht bereits Tiere. Hähne legen nun einmal keine Eier. Außerdem wird eine Milchkuh oft nach bereits zwei Jahren getötet, da ihr Ertrag dann nicht groß genug ist. 

Viele Menschen leiden heutzutage an Unverträglichkeiten. Das liegt häufig gar nicht mal an einer Fehlbildung im Verdauungstrakt, sondern an einer falschen Ernährung und Stress im Alltag. Beschäftigt man sich mehr mit seinem Essen und isst dadurch ausgewogener, hilft das bereits der Mehrheit. Außerdem fallen tierische Eiweiße, Fette und Laktose weg, die von der Vielzahl nicht vertragen werden. Vegane Rezepte sind des Öfteren gluten-frei. Die verbreitetsten Unverträglichkeiten, außer der Fructose-Intoleranz, werden somit ausgeschlossen. 

Ein Trend ist der Veganismus natürlich. #vegan und alle fahren drauf ab. Man grenzt sich von den anderen ab und entwickelt einen eigenen Lifestyle. Der Veganismus wird zum Hobby: Rezepte bloggen, Bilder posten, Bewunderer sammeln. Außerdem ist ein gewisser Aufwand mit der Ernährung verbunden. Man fährt extra in den Bioladen, muss anders kochen oder vegane Restaurants aufsuchen. Die Anzahl an Fertiggerichten auf dem Markt ist sehr begrenzt. Es kann also nicht jeder vegan sein, sei es aus zu wenig Zeit oder zuviel Aufwand. Dem sei hinzugefügt, dass es nicht mehr aufwendig ist, hat man sich einmal mit dem Thema intensiv befasst. Wenn jedoch die Zeit gekommen ist, wo man nicht mehr selber kochen muss und überall vegane Produkte zu finden sind, ist wahrscheinlich ein neuer Trend entstanden und die Veganer unterscheiden sich nicht mehr groß in ihrer Anzahl von den Vegetariern.

Wie gesund ist die vegane Ernährung?

Die meisten Menschen reagieren doch wirklich schockiert, wenn man sagt, man sei vegan. Das kann doch nicht gesund sein. Das ist doch krank. Egal, ob vegan, vegetarisch, oder nicht-vegan, es kommt bei der Gesundheit vor allem auf die Ausgewogenheit der Ernährung an. Esse ich als Veganer nur Weißbrot, Pommes und Nudeln ist das natürlich nicht gesund. Esse ich als nicht-Veganer nur Burger, Wurst und Käse, ist das genauso ungesund. 

Die vegane Ernährung bietet ein weites Spektrum an Hülsenfrüchten, Ölen, Getreide, Gemüse, Obst, Nüssen, Samen, usw. in allen möglichen Variationen. Die Vielfalt der veganen Küche hat auch mich überrascht. Somit ist die Aufnahme von Vitaminen, Fetten, Eiweiße, Mineralstoffen, Zucker und Kohlenhydraten mit der veganen Ernährung kein Problem. Vitamin B12, welches nur in Fleisch- und Milchprodukten vorkommt, ist genauso wie Kalzium in den pflanzlichen Milchsorten und Joghurts ergänzt.  

Vielmehr ist der Veganismus durch den Verzicht auf die tierischen Fette, da dessen Konsum bei den meisten Menschen oft zu hoch ist, sehr gesund. An dessen Stelle treten Nüsse, Hülsenfrüchte und Gemüse. Nüsse beinhalten einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren. Diese sind überlebenswichtig, da der Körper sie im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren nicht selber produzieren kann. Gesättigte Fettsäuren lassen bei zu hohem Verzehr den Cholesterinspiegel ansteigen, verstopfen die Arterien und führen zur Fettleibigkeit. Ungesättigte Fettsäuren machen lange satt, liefern wertvolle Nährstoffe und Energie. Sie sind außerdem entzündungshemmend und stoffwechselanregend. Hülsenfrüchte sind reich an Proteinen. Gemüse ist kalorienarm und hat viele Vitamine.  

Und dennoch muss man nicht vegan werden, um gesund zu leben, genauso wenig muss man zwanghaft Fleisch essen. Massentierhaltung, Genmanipulation, künstliche Zusatzstoffe/ Aromen, das sind Faktoren, die die Gesundheit gefährden, nicht der Verzicht auf Fleisch oder der Verzehr von Fleisch. Tierische Fette sind bereits seid Ewigkeiten in Diskussion. Der wahre Weg zur gesunden Ernährung ist jedoch nicht das Tabu bestimmter Nahrungsmittel, sondern die Ausgewogenheit und wie die Herkunft der Nahrung. Auch in ökologischer Sicht gibt es Bauern, die humaner mit den Tieren umgehen und ihr Futter nicht aus Brasilien beziehen, sondern selbst anbauen. Ein Veganer kann genauso gut Soja essen, der nicht biologisch angebaut wird und bei dessen Herstellung der Lebensaraum vieler Tiere zerstört wird, wie ein Fleischesser Fleisch aus billiger Massentierhaltung essen kann. Wichtig ist außerdem auf seinen Körper zu hören. Jeder Mensch ist verschieden und reagiert anders auf bestimmte Dinge. Der eine fühlt sich als Veganer wohl, der andere als Fleischesser. Gerade deswegen sollte auch keiner aufgrund seiner Ernährung verurteilt werden. Es stellt sich also nicht die Frage wie gesund der Veganismus ist, sondern wie gesund man selber ist.

 

Mein Fazit

Generell kann ich sagen, dass ich positiv überrascht wurde: kein größerer Zeitaufwand und viele tolle Rezepte. Die Woche war alles andere, als eine Herausforderung. Zu meiner Verwunderung habe ich nichts vermisst, obwohl ich zu Beginn wirklich Bedenken hatte immer das Gleiche essen zu müssen. Dem war überhaupt nicht so. Die vegane Küche bietet eine erstaunliche Vielfalt. 

Also dauerhaft vegan sein? 

Möglich ist es durchaus. Ich fühle mich fit, ausgewogen und keinerlei Mängeln ausgesetzt. Ich finde aber, dass so eine Ernährung kein Zwang werden sollte. Auswärts essen gehen oder eingeladen sein, wären zudem ein Problem für mich. Streng vegan zu leben stünde demnach nicht zur Auswahl. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen noch länger vegan zu kochen, Inspirationen zu sammeln und dabei ab und zu eine Ausnahme zu machen.   

Es war auf jeden Fall eine sehr interessante Erfahrung und hat einem viel bewusster gemacht, wie man sich ernährt. 

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Die Smoothie-Bowl

Eine Schale voll Energie

Zu Beginn haben mich Smoothie-Bowls leicht abgeschreckt, als ich auf Instagram verfolgte, was für Unmengen an Früchten viele in so eine Bowl packen: vier oder fünf Bananen, Beeren, Mango,etc. und gefühlt die gleiche Menge noch einmal fürs Topping. Zum einen wundere ich mich, wie man diese riesige Bowl überhaupt schaffen soll, zum anderen wie Menschen mit empfindlicheren Mägen die Menge an Früchten vertragen. Natürlich ist Obst wegen seiner Reichhaltigkeit an Vitaminen gesund, aber es enthält auch viel Zucker. Man sollte also nicht zu viel davon essen. Wahrscheinlich ist das Ganze doch eher für das Bild gemacht, als für den Bauch. 

 

 

Aber es geht auch anders. Eine Banane und eine Hand voll Früchte reichen voll und ganz. Und den Hype kann ich durchaus nachvollziehen, da diese Bowls echt lecker sind. Zudem liegt nichts schwer im Magen, man wird  aber gut durch die Samen gesättigt. Und das Wichtigste: sie ist sehr gesund. 


Rezept

für eine Portion

Zutaten: 

  • 1 Banane
  • 1 Hand voll Früchte    
  • 1 Esslöffel pflanzl. Joghurt
  • 1-2 Esslöffel pflanzl. Milch
  • Kokosraspeln
  • Chiasamen
  • Leinsamen (geschrotet)
  • Walnüsse
  • opt. Früchte zum verzieren

Anleitung:

- 3/4 der Banane mit den Früchten, Joghurt und der Milch im Mixer mixen

- nach Belieben mit Kokosraspeln, Chiasamen, Leinsamen, Wallnüssen und dem Rest der Banane verzieren

Tipp:

Tiefgefrorene Früchte eignen sich gut für den Smoothie. Wurden diese frischgeerntet sofort eingefroren, enthalten sie sogar mehr Vitamine als frische Früchte, da diese durch das Einfrieren nicht entweichen können. Mein Favorit sind Himbeeren und Kokosmilch, sowie Joghurt. Beim Topping kann man bei der Menge stets nach Hunger variieren.

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One week vegan 2

Die Woche geht weiter

Donnerstag. Wie man sieht habe ich mit der Smoothie Bowl meine ganze Familie angesteckt. Mein Vater trinkt seinen Café jetzt mit Sojamilch. Ich bin gespannt, wie lange er das durchhält.

Mal abgesehen von dem morgendlichen Lärm, den unser Mixer fabriziert, könnte ich mich durchaus an die Smoothie Bowl gewöhnen: fruchtig, frisch, lange sättigend und sehr variabel. 


Das Mittagessen hat mich wieder einmal überrascht. Ich war wohl doch ziemlich voreingenommen, was die vegane Küche betrifft. Kohlrabi in Mandelsauce mit Dill, dazu Aubergine mit Knusper-Kruste. Der Kohlrabi war schnell zubereitet: blanchieren und etwas Kochwasser zurückbehalten, dann mit Mandelmus einköcheln lassen, würzen und fertig. Die Auberginen wurden einfach paniert.

Das Resultat war echt lecker. Vielmehr als von den Knusperauberginen war ich von dem Kohlrabi angetan. Der war richtig schön cremig und das nur mit Hilfe von Mandelmus. Mandelmus besteht übrigens einfach aus pürierten Mandeln, ohne Zucker oder anderen Zusätzen. Ich hätte nicht gedacht, dass sich Sahne so leicht und zudem viel gesünder ersetzten lässt. 

Freitag morgen gab es wieder eine Smoothie-Bowl. Diese werde ich definitiv auch nach der veganen Woche beibehalten.

Mittags hatte ich keine Zeit zum Kochen. Also sind wir zu Dean & Davids gegangen und haben dort ein veganes Sandwich, belegt mit Gemüse und fruchtigem Chutney, gegessen. Dazu gab es Salat mit gebratenen Austernpilzen. Dean & Davids legt viel Sorgfalt auf frische Produkte, es geht schnell und ist preiswert. Auf der Karte war das Sandwich jedoch das einzige vegane Gericht. Alles andere war entweder mit Käse oder Fleisch, was man natürlich einfach abbestellen kann. Dennoch hat mich das etwas stutzig gemacht, da ich dachte, dass gerade so ein Laden mehr vegane Gerichte anbieten würde. Man kann sich den Salat aber auch selbst zusammenstellen. Und trotzdem, ist man als Veganer außerorts essen, kommt man meistens nicht um die Fragerei herum.

Samstag hatten wir zum Mittagessen eine vegane Quiche mit Räuchertofu und Lauch. Dazu gab es einen knackigen Asiasalat mit Paprika, gebratenen Champignons und Sesam-Dressing. Zugegeben dieses Mal habe ich nicht selber gekocht. Beides war aus der Snack-Theke unseres Ladens. Die Quiche ist super cremig und durch den Lauch und den Räuchetofu sehr aromatisch. Sogar das Schälchen kann man mitessen, da es von pflanzlicher Basis ist. Also ein gelungenes Mittagessen. 

Am Sonntag waren wir auf der Betriebsfeier unseres Ladens. Da war es schon deutlich schwieriger sich vegan zu ernähren. Es gab Barbecue. Der einzige Salat ohne Sahne war Krautsalat und das Brot war mit Kräuterbutter bestrichen. Sein eigenes Essen mitzubringen ist natürlich total unangebracht und nach etwas anderem zu fragen wäre mir äußerst unangenehm gewesen, da sich mit der Essenszubereitung bereits viel Mühe gegeben wurde. Ich stehe also wieder dem bereits bekannten Problem gegenüber. Was tun, wenn man woanders eingeladen ist?

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Chia-Pudding

Klein aber oho

Chia-Pudding. Meine ersten Versuche endeten in einem glibberigen, geschmacklosen Brei, der mich vom Aussehen her etwas an Froschlaich erinnerte. Da war mir der gute alte Joghurt mit Müsli dann doch lieber. 

Chia-Samen sind kleine Energiebomben vollgestopft mit wertvollen Nährstoffen, wie Eisen etc.. Aufgrund ihrer quellenden Eigenschaft sind sie zudem lange sättigend. Da sie geschmacksneutral sind, kann man die Samen eigentlich überall einsetzen egal ob im Müsli, Smoothie oder als Topping für einen Salat.

Da Leinsamen jedoch ziemlich ähnliche Eigenschaften besitzen, dazu günstiger sind und geschmacklich etwas aufregender, haben mich die Chiasamen nicht wirklich überzeugt.

 

Das Rezept für meinen Chia-Pudding entstand also vielmehr aus Zufall. Wir hatten noch Kokosmilch vom Kochen übrig. Also dachte ich mir warum nicht und legte ich die Samen darin über Nacht ein. Weil das Ergebnis zu fest war, rührte ich Kokosjoghurt unter und verfeinerte das ganze mit Kokosraspeln, einer Prise Kokosblütenzucker und Himbeeren. 

Sehr, sehr lecker, auch noch vegan und gesund. Noch nicht einmal Leinsamen können das toppen, da sie keine puddingähnlich Konsistenz erreichen.



Rezept

eine Portion

Zutaten: 1 El Chiasamen

                 5 El Kokosnussmilch

                 2 El Kokosjoghurt

                 1 El Kokosraspeln

                 1 Hand Himbeeren

                 1 Prise Kokosblütenzucker

                  opt. Kokosschnitze

Anleitung: 

-Chiasamen und Kokosnussmilch vermischen und über Nacht ziehen lassen

-Joghurt und Raspeln unterrühren

                                                                                                                 -mit den restlichen Zutaten garnieren 

                  

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One week vegan

Is it possible?

Als ich das erste mal vom Veganismus gehört habe, reagierte ich total entgeistert. Was soll man denn da noch essen? Gemüse mit trockenen Nudeln?! Für mich war diese Form der Ernährung unvorstellbar. Nun das war vor fünf Jahren. In diesem Zeitraum hat sich einiges getan. Es ist lange nicht mehr so schwierig Milch oder Joghurt auf pflanzlicher Basis zu kaufen oder ein veganes Gericht im Restaurant auf der Speisekarte zu finden. Vegane Ernährung ist zum Lifestyle geworden. Unverträglichkeiten, Diät, Tierschutz, es gibt viele Gründe. Also fing ich an Rezepte auszuprobieren und war überrascht wie einfach es ist sich ganz ohne tierische Produkte zu ernähren. Ich wollte die Sache auf die Probe stellen: eine Woche lang vegan essen. 


Montag begann ich den Tag mit einer Smoothie Bowl aus Banane, Himbeeren und Kokosmilch. Das Ganze wird mit Leinsamen, Kokosraspeln, Chiasamen und Wallnüssen verfeinert. Dazu eine Tasse Tee und das vegane Frühstück ohne Milch und Joghurt war gezaubert. Total lecker kann ich nur sagen.

 

Zum Mittagessen machte ich im Ofen gebackene Falafel, dazu ein knackiger Salat mit Roter Beete und Granatapfeldressing. Ja an den veganen Lifestyle könnte ich mich gewöhnen. 

Da meine Mutter Dienstag Geburtstag hatte, habe ich ihr einen veganen Kuchen gebacken. Blueberry Crumble Pie mit Walnuss-Kokos Streusel. Selbst mein Vater, der bei veganen Dingen immer etwas skeptisch ist, fand den Kuchen sehr lecker. 

Dienstag machte ich mittags eine vegane Bolognese (Rezept von Attila Hildmann->genial) mit Tofu, dazu Romanesco und als Topping gehackte, gesalzene Macadamianüsse. Leider hat der Hunger überwogen, sodass kein Bild mehr zustande gekommen ist.

 

Abends sind wir essen gegangen. Nun kommen wir zu dem bis jetzt einzigen Teil, den ich am Veganismus nicht leiden kann. Diese blöde Fragerei: Ist der Salat vegan? Ist das Dressing vegan? Ist das Brot vegan? Ja sogar Wein kann nicht vegan sein. Man muss an eine Menge denken. Die Pinienkerne könnten in Butter geröstet sein usw.. 

Außerdem was ist, wenn man eingeladen wird? Man kann doch keinem seiner Freunde zumuten extra noch ein veganes Gericht zu kochen. Natürlich gibt es auch dafür Lösungen, aber es macht die Sache komplizierter.

Mittwoch gab es zum Frühstück wieder eine gute Smoothie Bowl. Dieses Mal konnte ich auch meinen Vater zu einer überzeugen und er fand es schmackhaft. 

 

Zum Mittagessen haben wir uns dann an Spaghetti mit Räuchertofu in Sojasahnesauce gewagt, also vegane Carbonara, wenn man es so nennen will. Ich bin eher abgeneigt davon vor alle Speisen ein "vegan" zu setzen. Vegane Wurst ist nunmal keine Wurst. Die Tofusahnesauce war auf jeden Fall zu meiner großen Überraschung ein Genuss. Den Unterschied zur normalen Sahne schmeckt man überhaupt nicht, wobei Sojasahne nur die Hälfte an Kalorien hat. Der Tofu gibt eine leicht rauchige Note, gehackte Petersilie und Schnittlauch runden das Ganze ab. Da ich generell kein großer Fleischesser bin, war der Räuchertofu für mich eine willkommene Abwechslung. Als Beilage gab es dazu im Ofen gerösteten, mit Limette,Agavendicksaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer gewürzten Fenchel. Go vegan sage ich da nur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwar bin ich keine Fleischpflanze dafür aber ein umso größerer Fan von Käse. Überbackener Ziegenkäse, Parmesansplitter auf Rucola.. mehr muss ich dazu nicht sagen. Die Vorstellung vom veganen Käse hat mich an diese gruseligen, künstlichen Produkte denken lassen wie vegane Salami, die man zurzeit im Tiefkühlregal findet.

Da kann doch nichts Natürliches, geschweige denn Gesundes dran sein? 

 

Diese Woche wollte ich dennoch unvoreingenommen angehen und fand im Netz ein Rezept für "veganen Käse". Man legt Mandeln in Wasser ein, püriert und würzt das Ganze und backt es dann. Lecker!! Schmeckt sogar ähnlich wie Ricotta. Als Topping für diverse Dinge geeignet, aber auch pur genial und auf diese Machart gar nicht künstlich. Ich würde es zwar nicht Käse nennen, aber überzeugt hat es mich voll und ganz.

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Über mich

Seid klein auf habe ich durch den Feinkostladen und das Restaurant meiner Eltern viel mit Essen zutun. Auf diese Weise bin ich früh in Kontakt mit der unglaublichen Vielfalt der Ernährung gekommen. Essen verbindet, ist gesellig, manchmal auch tröstend, macht glücklich und ist vor allem überlebenswichtig. Ich koche und backe für mein Leben gerne. Vor allem habe ich Spaß am Ausprobieren neuer Foodtrends wie vegan, paleo-diet, low-carb, etc.. Die Offenheit gegenüber neuer Trends ist im Beruf meiner Eltern sehr wichtig und ich finde es faszinierend, wie sich der Markt im Bereich Food ständig wandelt und verändert. Hätte vor zehn Jahren jemand damit gerechnet, dass man vegane Pizza im Tiefkühlregal eines Supermarktes findet?- Ich bezweifle es. Mich interessiert vor allem, ob es wirklich funktioniert nach einem dieser Trends zu leben, wie gesund es ist und wie schwierig im Alltag. Ich lebe nach keinem speziellen Foodtrend. Mir geht es viel mehr um die Herkunft und die Reichhaltigkeit der Dinge, die ich esse. Ich bin kein Fan von Massentierhaltung, Geschmacksverstärkern, chemischen Zusatzstoffen, usw., also allen Dingen denen unsere heutige, industrialisierte Gesellschaft ausgesetzt ist. Fettleibigkeit und Krankheit ist die Folge. Es ist wichtig zu wissen, was man seinem Körper anvertraut und wo es herkommt. Nicht nur das Produkt ist entscheidend, sondern auch der Weg dahin.